Socken stricken lernst du in fünf Abschnitten: Bündchen, Schaft, Ferse, Fuß und Spitze. Für deine erste Socke brauchst du Sockenwolle, ein Nadelspiel und die passende Größe aus der Sockentabelle. In meinem kostenlosen Sockenkurs „Ringelsocken ohne Versatz“ zeige ich dir alle Handgriffe; du kannst die Socke auch einfarbig mitstricken.

Was du für deine erste Socke brauchst

Beginne mit 4-facher Sockenwolle. Bei klassischem Sockengarn bedeutet das: Vier einzelne Fäden sind miteinander verdreht. Diese Garnstärke ist dünn genug für Socken im Schuh. Viele klassische Sockengarne liegen bei rund 420 m auf 100 g; lies die genaue Lauflänge auf der Banderole, dem Papierband um das Knäuel. Polyamid im Garn macht die Socke widerstandsfähiger.

Ein Beispiel aus dem Shop ist Edelweiss Alpaka 4-fach mit 100 m auf 25 g, also 400 m auf 100 g. Mehr zum Einordnen findest du im Ratgeber zu Garnstärken.

  • Sockenwolle in einer Farbe oder zwei Farben für Ringel. Im Kurs rechne ich für ein normales Paar aus 4-fachem Sockengarn bis Größe 44 mit 100 g.
  • Ein Nadelspiel: fünf kurze Nadeln mit je zwei Spitzen. Auf vier Nadeln liegen die Maschen, mit der fünften strickst du. Im Kurs stricke ich mit 2,5 mm. Je nach Strickspannung passen 2 bis 3 mm.
  • Einen Maschenmarkierer, der dir den Rundenbeginn zeigt.
  • Eine Wollnadel zum Vernähen und eine Schere.
  • Ein Maßband für Fuß und Gestrick.

Du findest Sockenwolle und Nadeln und Zubehör im Shop. Du musst das Nadelspiel nicht mit fünf Nadeln gleichzeitig bewegen: Du strickst immer nur mit zwei, die anderen halten die übrigen Maschen.

Eine Alternative ist eine lange Rundstricknadel mit der Magic-Loop-Methode. Dabei ziehst du eine Seilschlaufe zwischen den Maschen heraus und strickst den kleinen Umfang in zwei Abschnitten. Das Prinzip zeige ich im Magic-Loop-Video am Beispiel eines Ärmels.

Größe und Maschenzahl finden

Stell deinen Fuß auf ein Blatt Papier. Markiere den hintersten Punkt der Ferse und die Spitze des längsten Zehs und miss den Abstand. Miss außerdem mit dem Maßband den Umfang an der breitesten Stelle des Vorderfußes. Wie du die Maße einordnest, steht im Ratgeber Sockengröße bestimmen.

Stricke eine Maschenprobe in Runden, also ein Probestück mit deinem Garn und deinen Nadeln. Wasch es nach der Pflegeempfehlung des Garns, lass es trocknen und zähle ohne Dehnen die Maschen und Runden auf 10 cm. Deine Strickspannung kann von der Tabelle abweichen; passe dann zuerst die Nadelstärke an.

Für unser Beispiel Größe 38/39 steht in der Sockentabelle für 3-/4-faches Garn:

Angabe Größe 38/39
Maschenprobe auf 10 × 10 cm 30 Maschen, 42 Reihen oder Runden
Maschenanschlag 60 Maschen, je 15 auf vier Nadeln
Fersenwand 30 Maschen, 28 Reihen
Fußlänge bis zum Beginn der Spitze 20,5 cm, ab der hinteren Fersenkante gemessen
Geplante gesamte Fußlänge 25,5 cm

Die Spitze ist darin schon enthalten: 25,5 minus 20,5 ergibt 5 cm. Du strickst also nicht erst 25,5 cm und danach noch eine Spitze. Beim Umrechnen von Maschen und Zentimetern hilft dir der Maschenprobe-Rechner.

So ist eine Socke aufgebaut

Sockenaufbau mit Beschriftung an einer rot-lila geringelten Socke: Maschenanschlag, Bündchen, Schaft, Ferse mit Wand, Käppchen und Zwickel, Fuß und Spitze

Du beginnst oben mit dem Maschenanschlag am Bündchen und strickst bis zur Spitze.

Abschnitt Was damit gemeint ist
Bündchen Der dehnbare Rand oben, im Bild rot und gerippt.
Schaft Das Stück zwischen Bündchen und Ferse, im Bild geringelt.
Ferse Die Rundung für deine Ferse. Sie entsteht aus Fersenwand, Käppchen und Spickel.
Fuß Das Stück von der Ferse bis zur Spitze, im Bild geringelt.
Spitze Der Abschluss für die Zehen, im Bild rot.

Die Fersenwand liegt hinten an der Ferse. Das Käppchen formt ihre Unterseite. Der Spickel, auch Zwickel genannt, führt mit seitlichen Abnahmen zurück zur normalen Fußweite. Bei der Bandspitze laufen die Abnahmen an beiden Seiten der Zehen zusammen und bilden schmale Bänder.

Schritt für Schritt: deine erste Socke

Ich erkläre dir den Ablauf am Beispiel mit 60 Maschen. Halte deine Tabellenzeile bereit. Die Ferse ist meine Herzchenferse aus dem Kurs.

1. Maschen anschlagen und zur Runde schließen

Teil 1 ab 5:58: Maschen anschlagen.

Schlage 60 Maschen im Kreuzanschlag an. Dabei legst du die Maschenschlingen mit Daumen und Zeigefinger auf die Nadel. Den Handgriff zeige ich langsam im Video zum einfachen Kreuzanschlag.

Wende und stricke eine Reihe rechte Maschen zurück. Verteile sie dabei auf vier Nadeln: jeweils 15 Maschen. Lege die Nadeln so vor dich, dass die Anschlagkante überall nach innen zeigt und nirgends verdreht ist. Führe die letzte und die erste Nadel zusammen und stricke mit der freien Nadel die erste Masche der ersten Nadel. Damit beginnt das Stricken in Runden.

Markiere diesen Übergang. Die Nadeln heißen von hier aus 1, 2, 3 und 4. Eine kleine Lücke am Anfang kannst du später mit dem Anschlagfaden schließen. Eine weitere Möglichkeit zeigt mein Video zum Anschlag in Runden ohne Anfangslücke.

2. Das Bündchen stricken

Teil 1 ab 8:07: Bündchen.

Stricke abwechselnd zwei Maschen rechts und zwei Maschen links. Dieses 2x2-Rippenmuster zieht sich zusammen und lässt sich dehnen. Führe den Rhythmus über den Nadelwechsel hinweg fort: Nach 15 Maschen auf einer Nadel beginnt die nächste nicht automatisch wieder mit zwei rechten Maschen.

Stricke das Bündchen wie im Kurs 4 cm hoch und beende eine ganze Runde. Sichere die Maschen auf einem ausreichend langen Seil oder Hilfsfaden und prüfe, ob die Anschlagkante über deine Ferse geht. Stoppt nur die Kante, kannst du einen elastischeren Anschlag ausprobieren. Mein italienischer Anschlag mit dem Nadelspiel ist eine Möglichkeit; weitere Anschläge findest du im Stricklexikon zum Maschenanschlagen.

3. Den Schaft stricken, einfarbig oder mit Ringeln

Teil 2: Schaft und Ringel ohne Versatz.

Stricke nach dem Bündchen eine ganze Runde rechte Maschen in deiner Grundfarbe. Einfarbig geht es anschließend immer rechts weiter. Das ergibt in Runden eine glatte Außenseite, genannt glatt rechts. Für Größe 38/39 strickst du den Schaft 14 cm hoch. Miss ab dem Ende des Bündchens.

Für Ringel ohne Stufe am Farbwechsel setzt du am Rundenbeginn die zweite Farbe an und strickst damit einmal über drei Nadeln. Lege den Faden nach hinten. Drehe die Arbeit bis zu dem wartenden Faden der Grundfarbe und stricke mit ihm über zwei Nadeln. Dann wieder bis zum anderen Faden drehen und mit diesem über zwei Nadeln stricken. Ab jetzt wechselst du immer nach zwei Nadeln. Die Fäden werden dabei nicht gekreuzt.

Am Ende des Schafts strickst du noch über zwei Nadeln in der Grundfarbe, in der auch Bündchen, Ferse und Spitze entstehen. Richte die Arbeit für die Ferse so aus wie im Kurs: Die Ferse liegt über Nadel 4 und 1, der Fußrücken auf Nadel 2 und 3.

4. Die Herzchenferse stricken

Teil 3 ab 1:11: Fersenwand, ab 3:51: Käppchen und ab 11:24: Spickel.

Die Fersenwand

Die 30 Maschen auf Nadel 2 und 3 bleiben liegen. Über die 30 Maschen von Nadel 4 und 1 strickst du jetzt hin und zurück. In der Hinreihe strickst du alle Maschen rechts. In der Rückreihe strickst du die ersten drei Maschen rechts, dann links bis zu den letzten drei Maschen und diese wieder rechts. So bleibt die Mitte glatt und an beiden Seiten entstehen kleine Knötchen.

Arbeite insgesamt 28 Reihen. Das entspricht auch meiner Kursregel: 30 Fersenmaschen minus 2 ergibt 28 Reihen.

Claudias Hände zeigen die Fersenwand mit glatt rechter Mitte und kraus rechten Seitenrändern

Die fertige Fersenwand aus Teil 3 bei 3:13. Im Kurs stricke ich die Handgriffe mit dickerem Garn vor, damit du sie besser erkennst.

Das Fersenkäppchen

Markiere die Mitte zwischen den beiden Hälften der Fersenmaschen. Du arbeitest jetzt verkürzte Reihen: Du wendest schon mitten in der Reihe, statt bis zum Rand zu stricken.

  1. Hinreihe: Stricke rechts bis zur Mitte, dann eine Masche weiter. Stricke die nächsten zwei Maschen rechts verschränkt zusammen: Stich von hinten in beide Maschen und ziehe den Faden gemeinsam durch. Stricke noch eine Masche rechts und wende.
  2. Rückreihe: Hebe die erste Masche wie zum Linksstricken ab, ohne sie zu stricken. Stricke drei Maschen links, zwei Maschen links zusammen und eine Masche links. Wende.
  3. Hinreihe: Hebe die erste Masche wie zum Rechtsstricken ab. Stricke vier Maschen rechts, zwei Maschen rechts verschränkt zusammen und eine Masche rechts. Wende.
  4. Rückreihe: Hebe die erste Masche wie zum Linksstricken ab. Stricke fünf Maschen links, zwei Maschen links zusammen und eine Masche links. Wende.

Wiederhole die letzten beiden Reihen. Zwischen der abgehobenen Masche und der Abnahme strickst du dabei jedes Mal eine Masche mehr: sechs rechts, sieben links, acht rechts und so weiter. Die Lücke an der letzten Wendestelle zeigt dir die nächste Abnahme: Die Masche unmittelbar vor der Lücke wird mit der ersten Masche dahinter zusammengestrickt. Danach strickst du noch eine Masche und wendest. Ist nach der letzten Abnahme keine weitere Masche mehr übrig, wendest du direkt. Wenn auf beiden Seiten keine unbearbeiteten Maschen mehr warten, ist das Käppchen fertig.

Maschen aufnehmen und den Spickel formen

Stricke die Käppchenmaschen rechts ab. Nimm an der ersten Fersenwand aus jedem Randknötchen eine Masche auf: Stich in das Knötchen, hole den Arbeitsfaden durch und lass die neue Schlinge auf der Nadel. Bei 28 Reihen sind das 14 Knötchen. Am Übergang zum Fußrücken nimmst du zusätzlich eine Masche aus dem Querfaden auf, dem Faden zwischen zwei Maschen. Stricke sie verschränkt rechts, damit sie sich schließt.

Stricke die wartenden Maschen des Fußrückens rechts. Nimm an der zweiten Seite ebenfalls die Übergangsmasche und aus jedem Knötchen eine Masche auf. Kontrolliere, ob du auf beiden Seiten gleich viele aufgenommen hast. Verteile die Käppchenmaschen gleichmäßig auf Nadel 1 und 4; der Rundenbeginn liegt wieder in der Mitte unter dem Fuß. Bei Ringeln folgst du beim Aufnehmen dem Farbwechsel aus dem Video.

Jetzt sind auf Nadel 1 und 4 mehr Maschen als vorher. Die nimmst du in jeder zweiten Runde wieder ab. Auf Nadel 1 strickst du bis zu den letzten drei Maschen, strickst zwei rechts zusammen und die letzte rechts. Auf Nadel 4 strickst du eine Masche rechts, hebst die nächste rechts ab, strickst eine rechts und ziehst die abgehobene darüber. Die übrigen Maschen strickst du rechts.

Zwischen zwei Abnahmerunden liegt immer eine Runde ohne Abnahmen. Nadel 2 und 3 strickst du durchgehend rechts. Sobald auf allen vier Nadeln wieder je 15 Maschen liegen, ist die Ferse fertig. Probiere jetzt an: Die Ferse soll an ihrem Platz sitzen und über dem Spann, der Oberseite deines Fußes, nicht ziehen.

5. Fuß und Bandspitze stricken

Teil 4 ab 0:30: Fußlänge, ab 2:16: Spitze und ab 5:42: Maschen schließen.

Stricke wieder in Runden rechts, einfarbig oder im Ringelrhythmus. Miss den Fuß ab der hinteren Fersenkante. Wann die Spitze beginnt, steht in der Sockentabelle, im Beispiel bei 20,5 cm. Als grobe Orientierung: Die Spitze beginnt, wenn der gestrickte Fuß bei richtig sitzender Ferse den kleinen Zeh gerade bedeckt.

Für die Spitze arbeitest du in der Grundfarbe. Die Nadeln behalten ihre Nummern. In einer Abnahmerunde strickst du auf Nadel 1 und 3 bis zu den letzten drei Maschen, dann zwei rechts zusammen und die letzte Masche rechts. Auf Nadel 2 und 4 strickst du eine Masche rechts, hebst die nächste rechts ab, strickst eine rechts und ziehst die abgehobene darüber. Stricke den Rest der Nadel rechts. Du nimmst damit in einer Runde vier Maschen ab.

Stricke zunächst abwechselnd eine Abnahmerunde und eine Runde ohne Abnahmen, bis noch ungefähr die Hälfte der Maschen auf jeder Nadel liegt. Im Beispiel mit anfangs 15 Maschen sind das acht Maschen je Nadel. Danach nimmst du in jeder Runde ab, bis auf jeder Nadel noch drei Maschen liegen.

Probiere die Socke vor den ersten Abnahmen und noch einmal vor dem Schließen an. So prüfst du die Länge direkt an deinem Fuß.

Schneide den Faden mit genügend Länge zum Vernähen ab und fädle ihn in die Wollnadel. Ziehe ihn durch alle zwölf übrigen Maschen und nimm sie dabei von den Stricknadeln. Ziehe die Öffnung zusammen, führe den Faden nach innen und sichere ihn im Gestrick. Führe die Fäden zum Vernähen seitlich, damit unter dem Fußballen keine Verdickung drückt. Mit dem Anschlagfaden schließt du die kleine Anfangslücke am Bündchen.

6. Die zweite Socke genauso stricken

Teil 4 ab 5:42 zeigt den Abschluss, den du auch bei Socke zwei arbeitest.

Schreib dir schon bei der ersten Socke Garn, Nadeln, Bündchenhöhe, Schaftrunden, Fersenreihen und Fußlänge bis zur Spitze auf. Bei Ringeln notierst du auch die Farben und den Start. Stricke die zweite Socke nach diesen Notizen und vergleiche die Abschnitte direkt miteinander. Hinweise für die erste Wäsche findest du unter Wollsocken waschen.

Socken stricken wie Oma

Mit „Socken stricken wie Oma“ ist meist die klassische Socke von oben nach unten gemeint: Nadelspiel, Rippenbündchen, Fersenwand, Käppchen, Spickel und Bandspitze. Diesen Aufbau lernst du hier. Die Herzchenferse im Kurs ist eine Variante mit Fersenwand und Käppchen.

Wenn du später vergleichen möchtest, zeige ich dir auch die Käppchenferse mit Verstärkung und verschiedene Möglichkeiten, die Ferse zu verstärken. Der Ratgeber Käppchenferse oder Bumerangferse hilft dir bei der Auswahl für deinen Fuß.

Die häufigsten Anfängerfehler

  • Lockere Streifen zwischen den Nadeln: Halte die Nadelspitzen am Übergang nah zusammen. Stricke die erste und zweite Masche der neuen Nadel und ziehe den Faden danach etwas nach. Das zeige ich im Video gegen Leitern.
  • Ein Loch neben der Ferse: Denk an die zusätzliche, verschränkt gestrickte Übergangsmasche. Eine schon fertige lockere Stelle kannst du von innen nachziehen und sichern.
  • Ein zu enges Bündchen: Prüfe, ob nur der Anschlag stoppt oder das ganze Rippenbündchen zu eng ist. Danach entscheidest du zwischen einem anderen Anschlag und einer anderen Maschenzahl.
  • Eine zu lange Socke: Plane die Spitze vor dem Stricken des Fußes ein. Die gesamte Fußlänge enthält die Spitze bereits.

Diese Handgriffe und weitere Hilfen findest du in meinen 30 Tipps, Tricks und Ideen zum Sockenstricken.

Von der Spitze aus stricken: Toe-up

Toe-up heißt, dass du an den Zehen beginnst und zum Bündchen hochstrickst. Dafür brauchst du einen anderen Anschlag, zum Beispiel den türkischen Anschlag. In meinem Toe-up-Komplettkurs mit Nachtragsferse wird die Ferse erst nach dem Sockenschlauch eingestrickt.

Auch Sock Snack, Happy Rolls, Wrapped Up und Little Layers sind Toe-up-Anleitungen. Das sind eigenständige Modelle. Für deine erste Socke nach diesem Ratgeber bleibst du beim Ablauf von oben.

Häufige Fragen

Ist Socken stricken für Anfänger geeignet?

Ja. Wenn du rechte und linke Maschen stricken kannst, lernst du die weiteren Handgriffe am Sockenkurs Schritt für Schritt. Die Ringel kannst du beim ersten Paar weglassen und einfarbig stricken.

Welche Wolle brauche ich für die erste Socke?

Für diesen Kurs verwendest du 3-/4-fache Sockenwolle mit passender Maschenprobe. Ein Sockengarn mit Polyamid ist widerstandsfähiger; die genaue Zusammensetzung und Lauflänge stehen auf der Banderole.

Wie viele Maschen schlage ich für Socken an?

Wähle in der Sockentabelle zuerst die Garnstärke und dann deine Größe. Für Größe 38/39 sind es bei 30 Maschen auf 10 cm mit 3-/4-facher Sockenwolle 60 Maschen, also 15 je Nadel.

Welche Ferse ist am einfachsten?

Für den Anfang nehme ich die Herzchenferse. Ich finde sie am schönsten und am einfachsten. Du arbeitest Fersenwand, Käppchen und Spickel nacheinander.

Nadelspiel oder Rundnadel?

Beides geht. Im Kurs zeige ich das Nadelspiel; mit einer langen Rundstricknadel kannst du stattdessen Magic Loop verwenden. Bleib für den Anfang bei einem System, damit du dich auf die Socke konzentrieren kannst.

Mit der ersten Socke anfangen

Leg deine Tabellenzeile neben dich und starte mit Teil 1 meines kostenlosen Sockenkurses. Passende Sockenwolle findest du im Shop. Wenn du danach mit rechten und linken Maschen Motive stricken möchtest, schau dir meine Schattenstrick-Socken an.

Deine Claudia 🖤

- Claudia Wersing